Nicht immer und nicht sofort. Ein kleines Unternehmen, das über einen oder zwei Vertriebskanäle agiert und ein relativ geringes Auftragsvolumen hat, kommt möglicherweise gut zurecht, wenn es sich auf ein gutes Buchhaltungssystem, eine gute Lagerverwaltungssoftware und die im Shop selbst integrierten Funktionen verlässt. Die Notwendigkeit, ein ERP-System in Betracht zu ziehen, ergibt sich in der Regel aus betrieblichen Herausforderungen, wie beispielsweise Bestandsabweichungen zwischen den Kanälen, einem zeitaufwändigen Monatsabschluss, bei dem Daten aus verschiedenen Systemen manuell abgeglichen werden müssen, oder der Eröffnung eines weiteren Lagers oder Vertriebskanals, der zusätzlichen Koordinationsaufwand erfordert.