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Im Rahmen des Projekts Innowise wurde ein Framework für föderiertes Lernen implementiert, das es drei Kliniken ermöglichte, gemeinsam ein Modell zur Brustkrebserkennung zu trainieren, ohne sensible Patientendaten weiterzugeben.
Verbesserung der Segmentierung AP

Innowise initiierte ein Projekt zum föderierten Lernen und bezog drei Krankenhäuser in die gemeinsame Entwicklung eines Modells zur Erkennung und Segmentierung von Brustkrebs ein. Da jedes Krankenhaus sensible Mammographiedaten in seiner eigenen sicheren Umgebung verwaltete, erforderte das Projekt einen datenschutzkonformen Ansatz, der ein gemeinsames KI-Training ohne Austausch von Patientenakten ermöglichte.
Innowise hat ein Framework für datenschutzkonformes föderiertes Lernen implementiert, um ein gemeinsames Modell zur Erkennung und Segmentierung von Brustkrebs zu trainieren, ohne dass sensible Patientendaten außerhalb der lokalen klinischen Systeme übertragen werden müssen.
Anstatt die Mammographiebilder in einer gemeinsamen Datenbank zu zentralisieren, trainierte jede Klinik das Modell lokal innerhalb ihrer eigenen sicheren Infrastruktur.
Während des Trainings tauschte das System ausschließlich Modellparameter und Trainingsaktualisierungen über einen zentralisierten Aggregationsworkflow aus. Die aggregierten Aktualisierungen wurden zu einem verbesserten globalen Modell zusammengefasst und anschließend in den folgenden Trainingszyklen an alle teilnehmenden Kliniken weitergeleitet.
Dieser Ansatz des föderierten Lernens ermöglichte es den Einrichtungen, die Modellleistung gemeinsam zu verbessern und dabei gleichzeitig die Privatsphäre der Patienten zu wahren sowie die Anforderungen an die Governance im Gesundheitswesen einzuhalten.
Im Rahmen des Projekts wurde Mask R-CNN für folgende Zwecke eingesetzt:
Das Modell ermöglichte es den Kliniken, verdächtige Bereiche zu identifizieren und detaillierte Segmentierungsmasken für Läsionen zu erstellen, die die nachfolgenden diagnostischen Arbeitsabläufe unterstützen und die Konsistenz bei der Befundung verbessern.
Um ein stabiles kollaboratives Lernen an allen teilnehmenden Einrichtungen zu gewährleisten, hat Innowise Folgendes standardisiert:
Um die Zuverlässigkeit des Modells über verschiedene klinische Datensätze hinweg zu verbessern, wurden bei Innowise Pipelines zur Datenaugmentierung sowie Strategien zum Umgang mit Klassenungleichgewichten implementiert, um das kollaborative Modelltraining zu stabilisieren und Verzerrungen im Datensatz zu reduzieren. Dies half dem KI-Modell dabei, besser mit Abweichungen bei Mammographiebildern, einer ungleichmäßigen Verteilung von Krebsfällen und Unterschieden in der Bildqualität zwischen den Kliniken umzugehen.
Alle Modelle wurden anhand eines standardisierten, einheitlichen Bewertungsprotokolls und eines gemeinsamen Benchmark-Testsatzes bewertet, um einen fairen Leistungsvergleich zu gewährleisten..
Bisher stießen die einzelnen Kliniken bei der eigenständigen Schulung aufgrund der begrenzten Vielfalt der lokalen Daten und der Verzerrung der Datensätze auf Leistungsgrenzen.
Der Prozess des föderierten Lernens ermöglichte es jeder Klinik, das Modell unabhängig voneinander auf etwa 3.500 lokale Mammographieaufnahmen während der Teilnahme an einem gemeinsamen, verteilten Lernzyklus.
Der Arbeitsablauf umfasste:
Dieser Ansatz ermöglichte ein gemeinsames KI-Training über etwa 10.500 Mammographieaufnahmen, ohne dabei ein zentrales Archiv für medizinische Bilddaten.
Im Rahmen des Projekts kam ein Modell zur ausschließlich lokalen Datenspeicherung zum Einsatz, was bedeutet, dass alle Mammographiebilder während des gesamten Trainingsprozesses innerhalb der sicheren Umgebung der jeweiligen Klinik verblieben.
Das System hat niemals medizinische Rohbilder zwischen den Einrichtungen übertragen. Während der Synchronisationszyklen wurden lediglich Modellparameter und Trainingsaktualisierungen ausgetauscht.
Diese Architektur ermöglichte es den Kliniken, gemeinsam ein gemeinsames KI-Modell zu trainieren und dabei die vollständige lokale Kontrolle über sensible Patientendaten zu behalten.
Eines der Hauptziele dieses Projekts war es, einen praktischen Rahmen für die kollaborative klinische KI ohne zentralisierten Datenaustausch zu schaffen. Der Ansatz des föderierten Lernens ermöglichte es den teilnehmenden Kliniken, die Modellqualität über verschiedene Mammographie-Datensätze hinweg zu verbessern und gleichzeitig die vollständige lokale Kontrolle über die Patientendaten zu behalten.

Federated Learning, Computer Vision, Erkennung und Segmentierung medizinischer Bilder
PyTorch, TensorFlow
Mask R-CNN
Verteiltes Training, Modellaggregation

2 Monate
Durch die Einführung eines Workflows für föderiertes Lernen in drei Kliniken half Innowise den teilnehmenden Einrichtungen dabei, die Erkennung und Segmentierung von Brustkrebs gemeinsam zu verbessern, ohne sensible Mammographiedaten zu zentralisieren.
Das föderierte Modell schnitt durchweg besser ab als Modelle, die unabhängig voneinander in einzelnen Kliniken trainiert wurden. Durch das kollaborative Lernen anhand von rund 10.500 Mammographiebildern erhielt das Modell Zugang zu einem breiteren Spektrum an Läsionstypen, Bildmustern und Patientenverteilungen, als es eine einzelne Einrichtung allein hätte bieten können.
Im Ergebnis wurden im Rahmen des Projekts folgende Ziele erreicht:
Diese Verbesserungen trugen unmittelbar zu den nachfolgenden klinischen Arbeitsabläufen bei, bei denen eine genaue Segmentierung für die Lokalisierung von Läsionen, die diagnostische Unterstützung und eine einheitliche Befundung von entscheidender Bedeutung ist.
Das Projekt hat zudem gezeigt, dass „Federated Learning“ als skalierbare Grundlage für künftige klinische KI-Initiativen mehrerer Einrichtungen dienen kann und dabei weiterhin mit den Datenschutz- und Governance-Anforderungen im Gesundheitswesen vereinbar ist.
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